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| Jan Stieding 2001 |
| 20.01.2001-24.02.2001 |
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Jan Stieding
Exposition Alimentation Générale, 2001
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Die Malerei von Jan Stieding
Wie lassen sich biographische Notizen festhalten ? Auf Papier und Leinwand beschliesst der Künstler. Er entscheidet sich fürs Weitermalen. DerFlüchtigkeit unserer Zeit und Kunst setzt er seine realistische Malerei entgegen, feste Formen, geordnet, übersichtlich. Authentische Szenen sind die Motive auf den Bildern von Jan Stieding. Aufgewachsen in der DDR, transportiert er Erinnerungsstücke in das Heute. Zelte in der Landschaft und die modernistische Architektur einer Haltestelle sind Behältnisse für Geborgenheit - vielleicht aber für Traurigkeit und Verlust. Nicht zuletzt durch die klaren geschlossenen Formen in Malerei und Zeichnung wird keine Nostalgie zugelassen. Stattdessen Rückblick des Künstlers mit leichter Ironie. Seine Figuren verharren als Momentaufnahmen von einer unwirklich gewordenen Kulisse. Allein die Malerei bleibt realistisch.
Katja Schlenker, Bonn.
Messemagazin Düsseldorf / Ausgabe 2/2000 Mai Juni Juli |
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